Journal  | 29.03.2020 

Der blaue Frühlingsglaube

In wenigen Tagen ist Ostern!

 

Heuer werden wir alle das Osterfest nicht wie gewohnt feiern können.

Viele werden getrennt sein von Ihrer Familie, können nicht gemeinsam mit ihren Kindern und/oder Enkeln die versteckten Eier und Schoko-Osterhasen suchen. Oder können nicht gemeinsam an einem Tisch sitzen und all die Köstlichkeiten, die es immer zu Ostern gibt, verzehren.

 

Das Gedicht von Ludwig Uhland soll allen Mut machen durchzuhalten, in dieser herausfordernden Zeit.

 

 
Der blaue Frühlingsglaube

Die linden Lüfte sind erwacht,
sie säuseln und weben Tag und Nacht,
sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herz, sei nicht bang!
Nun muss sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
man weiß nicht, was noch werden mag,
das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal;
nun, armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden.

 

Ostern wird als eine Zeit der Erneuerung angesehen. Möge dieser Tag ein Fest des Lebens und der Liebe sein, und neue Hoffnung bringen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Osterfest!
Herzlichst Ihr oeav Team