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oeav TAGESAUSFLUG 2010
in die Welten vor Millionen von Jahren.
Eine Reise auf den Spuren der Vergangenheit – oder zurück in die Zukunft?
AMETHYST-WELT MAISSAU, RADETZKY-GEDENKSTÄTTE HELDENBERG, KREISGRABENANLAGE GLAUBENDORF und das WELTGRÖSSTE FOSSILE AUSTERNRIFF in STETTEN
Sonntag, 20. Juni 2010 | | |
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Es ist 09.00 Uhr, Sonntag 20. Juni 2010, ein moderner Reisebus gut klimatisiert und sauber steht für unsere Reisegruppe von 28 Personen bereit. Franz, unser Chauffeur, sehr höflich und nett, startet den Motor und unsere Reise in die Vergangenheit geht los.
Als erste Station ist der Besuch in der Amethyst-Welt Maissau vorgesehen. Nach angenehmer Fahrt von nur etwa 50 Minuten kamen wir alle bestens gelaunt in Maissau an. Auch das Maskottchen unserer Reise, Sissy, die Hündin von Dr. Esther Schober, freute sich aus dem Bus springen zu können.
Zur Einstimmung auf den Besuch in der größten freigelegten Amethystader der Welt, besuchten wir den Souvenir-Shop anstatt selbst im Freigelände nach einem persönlichen Amethyst zu schürfen. Der Amethyst, ein mystischer Edelstein, dem durch sein unverwechselbares Violett und seine geheimnisvolle Geschichte eine ganz besondere Bedeutung zukommt. Er gehört wegen seiner violettblauen Farbe zu den Mineralien, die die oberen Schichten des Bewusstseins ansprechen und das Kronenchakra anregen, dem Energiepunkt auf unserer Schädelplatte. |
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Der Edelstein fördert dadurch die Öffnung für Inspiration und Weisheit, reinigt das Zellgedächtnis von negativen Erinnerungen und hilft bei inneren Transformationsvorgängen zu höherem Bewusstsein zu gelangen. Bei psychischen Erkrankungen setzt er starke Heilimpulse, schützt vor der Kraft der bösen Gedanken anderer und beruhigt auch ein überreiztes Nervensystem. In einer sehr interessanten Multimedia Show und anschließender Führung in der freigelegten Amethystader konnten wir uns von der Geschichte, der Entstehung dieses Naturschauspiels des Bänderamethysts von Maissau und der Kraft des Edelsteins persönlich überzeugen. Auf Projektionstafeln konnte man sehr gut mitverfolgen, wie sich beginnend vor 500 Millionen Jahren, die Gesteinsformationen entwickelt haben, bis der Maissauer Bänderamethyst in seiner heutigen Form entstanden ist. | | |
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Nach all den wissenschaftlichen Informationen stärkten wir uns im Gasthaus Naderer bei einem sehr bekömmlichen Mittagsmahl, um für den Nachmittag wieder bestens gerüstet zu sein.
Die zweite Station unserer Reise führte uns zur Radetzky-Gedenkstätte. Pargfrieder, Herr des Schlosses Heldenberg Wetzdorf und Freund der Feldherren Radetzky und Feldherren Wimpffen ließ im Jahre 1848 diese große und sehenswerte Gedenkstätte zu Ehren der königlich kaiserlichen Armee errichten. Der Heldenberg wurde nach dem Vorbild der Walhalla von Donaustauf bei Regensburg errichtet. Sowohl Feldmarschall Josef Graf Radetzky und Feldmarschall Freiherr von Wimpffen wurden nach ihrem Tode in der Gruft am Heldenberg beigesetzt. Genug von Kriegen, Soldaten und Ehrengräbern. Gehen wir noch ein wenig zurück in der Geschichte unseres Planeten. |
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Das nächste Ziel war die Besichtigung der etwa 7000 Jahre alten Kreisgrabenanlage von Glaubendorf, eines der ältesten urzeitlichen Großbauten Europas. Es handelt sich hier um konzentrische Erdgräben, die mit Palisaden aus Baumstämmen eine kreisrunde Innenfläche von der Größe eines Fußballfeldes umschließen.
Für die Theorien, die versuchen, die Kreisgrabenanlage als astronomische Beobachtungszentren zu sehen, spielt die Ausrichtung der Toranlage eine wesentliche Rolle. Auffallend ist bei Anlagen mit zwei Eingängen, dass sie durchwegs eine Ost-West Orientierung aufweisen. Auch die Sonnenauf- und Sonnenuntergangspunkte zur Sommer- bzw. Wintersonnenwende und weiteren besonderen Terminen sind gehäuft vertreten. Die Funktion dieser Anlagen selbst wird nach wie vor von der Wissenschaft heiß diskutiert: Ob es sich um Dorfzentren, Sonnentempel oder die ältesten astronomischen Observatorien der Welt handelt? – Die Antworten sind offen! | | |
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Nach kurzer Weiterfahrt kamen wir zu unserer letzten Besichtigungsstation – das weltgrößte fossile Austernriff in Stetten bei Korneuburg. Wir werden um 16,5 Mio Jahre zurückversetzt, also in die Zeit, wo im Korneuburger Becken ein tropisches Meer war, worin sich Delphine, Haie und Rochen tummelten. Dort, wo damals ein großer Fluss ins Meer mündete und in einem Mangrovenwald tropische Vegetation die Umgebung kennzeichnete, liegt heute die Gemeinde Stetten. Es waren nur wenige Schritte erforderlich, um eine Reise in die faszinierende tropische Welt vor 17 Millionen Jahren zu beginnen – hier, wo alles begann. Das Herzstück dieser Attraktion ist das weltgrößte fossile Austernriff selbst, das durch eine über 400 m² große Halle geschützt ist. Rund um die ca. 15.000 bestens präparierten Riesenaustern präsentiert eine Multimedia-Show die Ereignisse, die zur Entstehung dieses gigantischen Riffs geführt haben. | | |
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Riesige Tsunamis, Kälte- und Hitzeperioden, sowie die „Arbeit“ der urzeitlichen Tiere und Pflanzen führen zu dieser Weltsensation, die wirklich einen Besuch wert ist.
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Wir ließen das Austernriff hinter uns, kehrten in das Hier und Jetzt zurück und es ging wieder mit dem Bus an unseren Ausgangspunkt, beim Gasometer in Wien, wo unsere Tagesreise begonnen hatte.
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Auf der Rückfahrt wurden alle Mitfahrenden von Mag. Maria Luise Mathis noch mit der persönlichen Interpretation des vedischen Nakshatras verwöhnt. An dieser Stelle ein sehr herzliches Dankeschön für die Organisation und Durchführung an unsere Frau Präsidentin!
Es war ein hervorragend gelungener Ausflug, den wir sicher alle sehr lange in unserem Gedächtnis behalten werden! | | |
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Weitere Informationen unter |
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